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Wachkoma - Freitag, 26.09.2014 - ab 20:00 Uhr

joomplu:203Das appalische Syndrom auch Wachkoma genannt, entsteht durch schwerste Schädigung des Gehirns. Dabei kommt es zu einem funktionellen Ausfall der gesamten Großhirnfunktion oder größerer Teile davon, während Funktionen von Zwischenhirn, Hirnstamm und Rückenmark erhalten bleiben, Dadurch wirken die Betroffenen wach, haben aber aller Wahrscheinlichkeit nach kein Bewusstsein. Daher nur sehr begrenzte Möglichkeiten der Kommunikation mit ihrer Umwelt. So definiert Wikipedia diese Erkrankung.

mit Mäggi & Engel


Wachkoma ist immer die Folge einer schweren Schädigung des Gehirns. Diese wird am häufigsten durch ein Schädel-Hirn-Trauma oder durch Sauerstoffmangel als Folge eines Kreislaufstillstandes hervorgerufen. Auch Schlaganfall, Meningitis, Enzephalitis, Hirntumore oder neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson Syndrome können zu Wachkoma führen.
Patienten wirken wach, haben ihre Augen geöffnet und teilweise bestimmte Bewegungsmuster.
Es gibt einen Schlaf-Wachrhythmus.
Betroffene können nicht kommunizieren. (sprechen, Hand geben usw.) Man sagt sie hätten keine bewusste Wahrnehmung.
In Rückenmark, Hirnstamm oder durch das Vegetativum (vegetatives Nervensystem = Eingeweide) sind gesteuerte Reflexe zu erkennen.
Schwimmende oder hin und her gehende Augenbewegungen.
Tetraspastik macht sich bemerkbar (Lähmung aller vier Extremitäten = Arme und Beine)

Therapiert wird mit Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie. Die Betroffenen haben meist einen Luftröhrenschnitt zur Unterstützung der Atmung. Eine Ernährungssonde durch die Bauchwand gewährleistet die Versorgung von Nahrung und Flüssigkeit, da die Betroffenen kaum einen Schluckreflex haben.

So viel zur Krankheit selbst über die wir gar nicht so viel sprechen wollen. Wir wollen euch zeigen wie Partner und Begleitpersonen von Betroffenen mit Wachkoma umgehen. Wie deren Welt sich verändert und was dies für deren Leben bedeutet. Wir reden darüber. Mäggi die Ehefrau eines Betroffenen erzählt uns aus ihrem Alltag. Erzählt uns vom täglichen hoffen und bangen