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Das Überleben der Liebe

joomplu:209Was ist wichtiger... als die Liebe?

 

Das Überleben der Liebe

Gott erzählt der Zeit wie er die Gefühle erschuf und sie auf einem Schiff über das Meer des Lebens zu den Menschen schickte.

Auf Ihrer Reise geriet das Schiff in einen schweren Sturm und begann zu sinken. Die Rettungsboote reichten nicht für alle Gefühle und so kam es das alleine für die Liebe kein Boot blieb. Die Liebe lief das Schiff entlang und fragte die anderen Gefühle in ihren Booten ob sie nicht doch einen Platz für sie haben.

„Verzweiflung, kannst du mich bitte mitnehmen?“ fragte sie, doch die Verzweiflung sprach: „Siehst du nicht wie verzweifelt ich bin? Ich habe keinen Platz für die Liebe.“

„Panik, hast du denn einen Platz für mich?“ versuchte es die Liebe weiter, doch die Panik schrie: „Nein, Nein, Nein, ich hab keinen Platz für dich, was ist wenn wir sinken? Dann bin ich verloren!!“

„Angst, würdest du mich denn mitnehmen?“ fragte die Liebe weiter, doch die Angst sprach: „Es tut mir leid Liebe ich fürchte mich vor anderen Gefühlen, zu mir kannst du nicht.“

Doch die Liebe gab nicht auf......

„Zweifel, hast du denn noch Platz für mich um mich mit zu nehmen?“ fragte die Liebe, doch der Zweifel sprach: „Oh nein liebe Liebe, ich zweifel daran das mein Boot uns beide tragen kann.“

„Hass, würdest du mich denn mitnehmen bitte?“ fragte die Liebe weiter, doch der Hass sprach: „ Kommt gar nicht in Frage ich hasse euch alle ich werde keinem helfen.“

„Neid, nimmst du mich in deinem Boot mit?“ probierte es die Liebe weiter, doch der Neid sprach: „Nein Liebe, wenn ich dich so betrachte dann beneide ich dich um deine Ausstrahlung, ich will dich nicht an meiner Seite haben.“

Noch immer gab die Liebe nicht auf......

„Stolz, teilst du mit mir ein Boot?“ fragte die Liebe, doch der Stolz sprach: „Ich brauche dich nicht Liebe also nehme ich dich auch nicht mit!“

„Freude, würdest du mich mitnehmen?“ fragte die Liebe, doch die Freude sprach: „ Liebe ich bin so mit mir beschäftigt ich kann keinen bei mir gebrauchen, denn es könnte meine Freude trüben.“

„Leidenschaft, nimmst du mich denn bei dir auf?“ fragte die Liebe nun schon den Tränen Nahe, doch die Leidenschaft sprach: „Oh Nein, ich kann dich gar nicht an meiner Seite ertragen Liebe, Leidenschaft und Liebe in einem Boot das funktioniert nicht, tut mir leid aber zu mir kannst du nicht.“

Und die Liebe suchte weiter....

„Sehnsucht bitte nimm du mich doch mit.“ rief die Liebe, doch die Sehnsucht antwortete: „Nein Liebe ich sehne mich nach Ruhe da kann ich dich nicht bei mir gebrauchen, such dir ein anderes Boot.“

„Einsamkeit, du hast doch sicher einen Platz für mich.“ flehte die Liebe, doch die Einsamkeit sprach: „Nein Liebe ich bleibe lieber alleine.“

„Glaube, du und ich wir könnten uns ein Boot teilen oder?“ fragte die Liebe, doch der Glaube sprach: „Liebe und Glaube in einem Boot? Was soll uns das bringen? Wir sind zusammen viel zu schwer.“

Die Liebe stand da und sah nun kein Boot und kein Gefühl mehr das sie fragen konnte, und so dachte sie: „Es werden traurige Zeiten für die Menschen werden, ich bin verloren und ohne Liebe werden es auch die Menschen sein“ Sie setzte sich an den Rand des nun immer schneller sinkenden Schiffes und sah den anderen Gefühlen nach.

Da kam von der anderen Seite ein Boote mit zwei Gefühlen und ein Gefühl sprach: „ Liebe schnell spring zu uns hinein, wir haben genug Platz für uns drei“ Die Liebe ließ sich das nicht zweimal sagen und sprang sofort in das Boot.

„Wer seid ihr liebe Gefühle, dass ihr mich aufnehmt?“ fragte die Liebe, und ein Gefühl sprach: „ Ich bin die Hoffnung, und nehme dich sehr gerne mit, denn ich als Hoffnung bin verloren ohne dich. Und dies ist das Glück, es sah, dass du noch am Schiff warst und so fuhren wir zu dir zurück.“

Und Gott fragt: „Warum wohl haben sich Liebe, Glück und Hoffnung in einem Boot getroffen?“

Die Zeit antwortet ihm: „Ich denke, es sind die wichtigsten Gefühle die die Menschen zum existieren brauchen. Liebe, Glück und Hoffnung sind eine Einheit die auch durch stürmische Zeiten nicht zu trennen sind. Der Glaube und die Liebe alleine wären zu wenig gewesen um eine Vollkommenheit zu erzielen!“

Und was ist deine Antwort an Gott?

© Regine Swoboda