Um die Funktionalität dieser Internetseite sicherzustellen werden Cookies verwenden! Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie dem Ausdrücklich zu!

Ein Gespräch über den Tod

joomplu:196Hast du bitte Zeit für mich? Ich würde dich gerne einiges Fragen.

Ja sicher, ich freue mich, dass du mich gerufen hast.

Störe ich dich denn auch nicht?

(lacht) Du störst mich nie, du kannst mich gar nicht stören.

Oh, die Antwort kommt mir so bekannt vor. Nur glauben kann ich das so nicht immer.

Irgendwann wirst du es nicht nur glauben, sondern wissen. (zwinkert)

(>>Video)

Da muss ich schmunzeln, alles klar, ich werde irgendwann wissen, dass ich nicht störe und schon gar nicht stören kann.

(zwinkert und lacht) Sehr gut. Immer Schritt für Schritt. Also Kleine worüber willst du mit mir sprechen? Wobei ich das Kleine nur körperlich meine.

 

Dafür solltest du dich vielleicht mal setzen. Lach... ja schon klar, denn ich bin nicht klein.

Oh, so schlimm? Drückt dich was?

Nein, es drückt ich nichts. Ich will heute einfach nur ein paar Dinge wissen. Ich weiß, dass das Thema derzeit wieder in aller Munde ist und ich werde viel darauf angesprochen und nun dachte ich mir, ich möchte gerne einmal mit dir darüber reden.

Dann leg los. Stell deine Fragen und ich bemühe mich, so gut ich kann, zu antworten. Worum geht’s?

Über den Tod....

Über den Tod? Bist du dir sicher? Bisher hast du bei diesem Thema immer abgeblockt, so gut es ging.

Ja, ich bin mir sicher. Nein ganz so ist es nicht, ich habe nicht abgeblockt, ich wusste nur nie wie und was ich mit dir darüber reden möchte. Du weißt es reden viele mit mir und es gibt immer wieder Fragen die an mich gestellt werden, die ich nun an dich weitergeben möchte.

Wie ist Tod für dich? Was bedeutet Tod für dich? Wann ist man Tod? Gibt es die unsterbliche Seele wirklich?

Um nur einige zu nennen.

Du stellst diese Fragen wirklich an mich? Du möchtest dieses Gespräch wirklich mit mir führen und an andere weitergeben?

Ja, sicher. Wer, wenn nicht du könnte sie mir besser beantworten und ja sicher möchte ich das weitergeben. Ich werde es niederschreiben, so wie die Unterhaltungen vorher auch.

Kannst du mich sehen?

Ja!

Also bin ich oder?

Ja für mich bist du.

Also bin ich unsterblich?

Ja für mich schon.

Siehst du das ist Realität, ich bin immer noch da.

Und du hast keine Angst mehr? Keine Angst, dass man dich für verrückt erklärt?

Nein, denn es ist ein normales Gespräch wie jedes andere zuvor auch. Es geht eben nur um ein sensibles Thema. Doch ich denke gerade über dieses Thema muss man sprechen, es wird gerne tabuisiert. Was also ist Tod? Was ist sterben? Wann ist man Tod?

Gut, wenn du dir sicher bist, dann legen wir mal los. Tod ist das Fehlen von Leben. Als Tod bezeichnet man einen Körper der aufgehört hat zu atmen, wo das Herz aufgehört hat zu schlagen. Tod ist wenn es kein Lebenszeichen mehr gibt. Dieser Prozess, indem das Leben aus einem Körper verschwindet, nennt man Sterben. Erst wenn man keinerlei Lebensfunktionen mehr messen kann, ist man gestorben bzw. Tod.

Hm... ok. Wenn jemand Hirntod ist, dann ist er also nicht wirklich Tod, versteh ich das richtig? Denn Hirntod heißt ja nicht gleichzeitig auch, dass kein Organ mehr seine Arbeit macht. Das Herz schlägt weiter, und auch die Atmung muss nicht zwangsläufig ausfallen.

Stimmt genau, erst wenn alles aufgehört hat zu arbeiten, erst dann ist man Tod bis zu diesem Moment befindet man sich im Sterbeprozess. Jemand der Hirntod ist, ist immer noch am Leben. Warum fragst du?

Es gab die Tage immer wieder Diskussion zur Organspende. Es gibt zweigeteilte Meinungen. Viele sagen ohne Leben im Körper des Spenders wäre Organspende nicht möglich, denn tote Organe wären nicht brauchbar. Es stellt sich die Frage ob Menschen hier als Ausschlachtungsobjekt gesehen werden. Das sie benutzt werden. Das in manchen Ländern Organspender während der Operation in Narkose versetzt werden, weil die Körper sich wehren. Da stellt sich mir die Frage ob da Ärzte nicht bewusst zum Mörder werden, wenn es so ist, dass Menschen auch obwohl sie als Tod gelten immer noch Lebenszeichen in sich haben. Was passiert mit der Seele eines Organspenders? Wann genau tritt die Seele aus dem Körper? Und ist die Seele wirklich unsterblich?

Ok, gehen wir ein Stück tiefer. Es ist in der Tat so, dass die Organe eines wirklich toten Menschen nicht mehr zum Transplantieren geeignet sind. Denn, ist der Körper im Gesamten Tod so setzt mit dem letzen weichen des Lebens sofort die Verwesung ein. Anfangs nicht merklich, doch der Zerfall des Körpers beginnt sofort, wenn es keinerlei Lebenszeichen mehr gibt. Somit ist ein Mensch der Organspender ist niemals wirklich im gesamten Tod, bevor seine Organe genommen werden. Ja es ist richtig, dass man die Körper in Narkose legen muss, da der Körper den Schmerz eines Schnittes empfindet. Organspender werden meist mittels Maschinen soweit am Leben erhalten, damit die Organe keinen Schaden nehmen. Sie werden mittels Maschinen mit Sauerstoff versorgt und die Blutzirkulation wird ebenfalls aufrecht herhalten. Hirntod zu sein bedeutet nicht, dass der gesamte Körper bereits Tod ist. Der Mensch der einen Hirntod erleidet, wo jedoch Atmung und Herzschlag weiterhin aufrecht ist, ist nach wie vor am Leben. Die Seele befindet sich ebenso noch immer in ihm und ist noch nicht komplett von seinem Körper gelöst. Die Seele löst sich erst dann vom Körper wenn jegliche Lebensfunktion aus ihm tritt. Die Seele selbst nimmt keinerlei Schaden, weder durch Organspende noch durch normalen Tod.

Hmm, und was passiert dann bei Nahtoderfahrungen? Menschen erzählen dann ja dinge die sie unmöglich wissen können. Waren diese dann wirklich bereits Tod? Oder sind solche Erfahrungen nur eine Schutzfunktion des Gehirns?

Ein Mensch der eine Nahtoderfahrung hinter sich hat war auf jeden Fall bereits Tod. Denn nur wenn es so war, kann die Seele aus dem Körper treten. Allerdings bleibt ein Zeitfenster zum wieder beleben. Bis zu 10 Minuten bei ständiger Gabe von Sauerstoff und Impulsgebens für den Herzschlag ist eine Wiederbelebung möglich. Manchmal in seltenen Fällen sogar auch noch nach mehr als 10 Minuten. Manche Menschen erinnern sich dann an das was sie gesehen haben und erzählen dir dann von dem was sie mitbekommen haben bzw. ihre Seele mitbekommen hat, was sie gesehen hat wie sie empfunden hat. Manche allerdings erinnern sich nicht daran und sie sagen da war nichts. Der Ablauf des Sterbens ebenso wie die Erinnerung daran ist so unterschiedlich wie die Menschen selbst es sind. Viele Menschen glauben einfach, andere brauchen Beweise. Es gibt Menschen die wollten ihr ganzes Leben lang Beweise, dann haben sie eine Nahtoderfahrung und sie verändern sich komplett. Plötzlich glauben oder wissen sie, sind mit sich und allem im Reinen oder Frieden, wie immer du es auch nennen magst. Sie ändern ihr Leben und verändern ihre Wichtigkeiten. Sie fühlen anders, sie leben anders.

Ja, das hört man immer wieder. Doch Beweisen kann man solche Dinge rein Wissenschaftlich gesehen nicht, oder?

Rein Wissenschaftlich gesehen nicht, nein. Allerdings gibt es Menschen die einen anderen Zugang haben. Menschen so wie du, sie sehen, sie hören, sie fühlen, sie sind der Beweis dafür, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde als der normale Verstand erfassen kann. Ihr seid Grenzgänger, Wandler zwischen den Welten. Ihr seid der Beweis für das Unerklärliche.

Du meinst also, dass es einen Sinn einen Zweck dafür gibt, dass es mediale Menschen gibt. Menschen die sensibler sind? Doch gerade da gibt es doch viele die nur so tun als ob und damit jene die wirklich sensibel sind in Verruf bringen.

Ja, das ergibt sogar sehr viel Sinn. Ihr seid Trostspender. Kein Thema macht so viel Angst wie der Tod. Er ist ein Mysterium. Menschen fürchten den Tod, weil es ihnen Angst macht nicht zu wissen was danach kommt. Es gibt immer Menschen die nur so tun als ob, doch die erkennt man recht rasch. In der geistigen Welt, auf der anderen Ebene, egal wie du es nennen magst, erkennt man sie sofort. Menschen die wirklich mediale Fähigkeiten haben egal ob sie sehen, hören oder fühlen können, leuchten auf ganz eigenen Art. Sie sind erkennbar für die hinter dem Schleier. Die irdischen Menschen hingegen brauchen immer für alles Beweise.

Beweise allerdings wären nicht nötig, wenn ihr alle einfach euch auf das Fühlen einlassen würdet. Du selbst hast es einmal so schön gesagt, besser hätte ich es nie formulieren können :“Wenn du das Gefühl hast ein Verstorbener ist gerade bei dir, wenn du plötzlich und ohne ersichtlichen Grund meinst ihn nahezu hören oder riechen zu können, du plötzlich ganz intensiv an ihn denken musst, dann geh davon aus er steht direkt neben dir.“ Meist passiert so etwas in Stille, wenn es rundherum nicht hektisch ist. Dann kann jeder Fühlen. Es ist  selten, dass Menschen trotz der Hektik und der Unruhe immer sehen, hören oder fühlen können. Leider verstecken sich diese vor ihrer Gabe. Sie werden als verrückt eingestuft, sie werden zum schweigen gebracht und das oft schon in ihrer Kindheit. Es wird ihnen erklärt, dass das was sie behaupten nicht sein kann. Beim nur Fühlen ist es nicht mehr so schlimm, da gelten Menschen als Empathisch, doch hellsichtige oder hellhörige werden gerne als entweder Schizophren oder anders geistig erkrankt eingestuft. Kindern wird von klein auf eingebleut sie mögen solche Dinge nicht erzählen, weil sonst müssten sie ins Irrenhaus, sie wären nicht normal und sie hätten doch normal zu sein. Doch was ist normal? Weißt du was normal ist?

Nein, denn für mich sind viele Dinge normal die für andere nicht normal sind genauso umgekehrt. Ich sehe vieles als normal an, einfach deshalb weil ich eine andere Sichtweise dazu habe. Für mich ist es normal, dass ich wie du sagst sehe, höre, fühle auch wenn man mir immer wieder erklärt hat es wäre nicht normal, ich wäre nicht normal. Doch ich fühle mich normal. Ich habe nicht das Gefühl irre zu sein. Allerdings halte ich mich gerne im Hintergrund weil ich nicht angesehen werden will wie ein Ausserirdischer.

(lacht schallend) Und du wirst von Tag zu Tag normaler (zwinkert) weil du lebst was dich ausmacht. Der Tod ist nur ein Übergang. Sozusagen eine andere Form der Geburt. Der Tod muss nicht gefürchtet werden. Der Tod selbst bereitet auch keine Schmerzen. Die Seele selbst hat kein Schmerzempfinden, einzig der Körper kann Schmerz wahrnehmen. In Wirklichkeit haben Menschen weniger Angst vor dem Sterben oder dem Tod selbst als vor dem Schmerz oder eben vor dem Unbekannten. So ist das überall im Leben. Unbekanntes macht Angst weil man nicht weiß was da kommt. Doch es gibt welche die Einblick haben und vor jenen die Einblick haben empfindet man ebenso Furcht, auch wenn genau jene diese Furcht nehmen können. Das sind Realitäten die sich langsam verschieben. Die Menschen werden offener und hören genauer zu. Sie sehen mehr hin. Du wirst sehen es wird sich viel ändern. Das Interesse wird größer, deshalb kommen auch immer mehr und stellen Fragen. Viele spüren einfach, dass es mehr gibt.

Sag mir bitte, wie ist es mit Menschen die im Koma sind? Wo sind sie? Sind sie hier oder drüben?

Bevor ich auf diese Frage nähre eingehe, sag mir wie du es siehst, bitte.

Ich sehe es so, dass sie nicht hier und nicht da sind, bzw. dass sie mal hier und mal da sind. Weiß nicht ob ich das gut ausdrücken kann. Verstehst du was ich meine?

Du hast es perfekt ausgedrückt. Sie sind weder da noch dort, sie sind jedoch hier und dort. Mal mehr mal weniger. Einzig Menschen die im künstlichen Koma liegen sind definitiv hier, denn dieses Koma ist ein anderes. Es ist ein künstlich herbeigeführter Tiefschlaf. Koma bedeutet, dass der Mensch sein Bewusstsein nicht erreicht. Es gibt auch das sogenannte Wachkoma, da hat der Mensch seine Augen offen, reagiert auf das eine oder andere (wie ein normal er Komapatient auch) erlangt jedoch trotzdem sein Bewusstsein nicht zu 100%. Was im Klartext bedeutet, dass sie zwar wahrnehmen jedoch sich nicht artikulieren oder bemerkbar machen können. Wachkomapatienten können dies zu einem Teil, sind jedoch trotzdem nicht komplett in ihrem wachen Bewusstseinszustand. Komapatienten sind mehr oder weniger gefangene Seelen in einem gehandicapten Körper. Auch hier ist es so, dass die Seele zwar gelegentlich für kurze Zeit austreten kann doch eben immer nur für kurze Zeit. Kennst du den Begriff Astralwanderung?

Ja, Astralwanderung bedeutet ausserkörperliche Erfahrungen haben. Also dass sich die Seele auf Reisen begibt, daher auch Seelenreise benannt. Ein Vorgang wo die Seele trotz eines lebenden Körpers kurzfristig austritt und sich manchmal erinnern kann was sie gesehen hat. Es soll Menschen geben die bewusst auf Seelenreise gehen können. Sie versetzen sozusagen ihren Körper in einen Schlafzustand, die Funktionen des Körpers sind verlangsamt jedoch weiterhin vorhanden und durch die sogenannte Silberschnur ist die Seele mit ihrem Körper verankert. Die Seele kann für kurze Zeit austreten und „herumreisen“ und gelangt durch die Silberschnur wieder in den Körper zurück. Wenn der Körper allerdings während so einer Reise stirbt, dann geht die Verbindung mit der Silberschnur verloren und die Seele wäre sozusagen frei, sie kann nicht mehr in ihren Körper zurück.

Genau, du weißt viel, weißt du das?
Im Koma ist es genauso, die Seele kann kurz heraustreten, doch da der Körper lebt gibt es die Verbindung mit der wie du sagst Silberschnur. Beim richtigen Tod geht auch diese Verbindung verloren, deshalb kann man auch nicht jeden Menschen wieder beleben. Es kommt immer darauf an wie stark die Verbindung zwischen Körper und Seele ist. (zwinkert) Und manchmal eben auch daruf ob ein Mensch noch eine Aufgabe zu erfüllen hat.

Hmm, das ist jetzt allerdings wieder ein eigenes Thema oder?

Ja, wenn man es so betrachtet ja, und doch gehört alles zusammen. Weißt du es gibt keinen falschen Zeitpunkt für den Tod.

Oh, auch nicht wenn man umgebracht wird? Oder einen Unfall hat?

Nein auch dann nicht, auch wenn das viele nicht glauben mögen, doch alles geschieht nach einem Plan. Alles wurde geplant, egal was passiert, alles geschieht nach dem großen Ganzen zum Wohle des großen Ganzen.

Uiii ich höre schon den Aufschrei vieler die das hier lesen werden.

(lacht) Ja, nicht nur du. Doch so ist es einfach. Das ist Realität. Die Gesetze des Lebens sind wie sie sind. Nichts passiert ohne Grund, nichts geschieht zufällig. Alles folgt einem Plan. Wie schon einmal gesagt ich kann dir versuchen zu erklären, doch ich kann die Gesetze nicht aushebeln. Ihr könnt versuchen zu verstehen und vor allem zu akzeptieren, wer akzeptiert kann annehmen und einiges loslassen oder einiges annehmen. So ist es einfach. Es ist weil es ist und wie es ist. Es ist einfach auch wenn es nicht einfach scheint.

Ja ich erinnere mich sehr gut an das was du schon mal gesagt hast, damals sprachen wir über Krankheiten. Weißt du was, ich denke wir lassen das jetzt einmal so stehen. Ich schreibe es so nieder und wir warten ob jetzt noch Fragen kommen oder was Menschen dazu sagen. Wenn noch Fragen kommen oder Anregungen kommen dann setzen wir beide uns wieder zusammen und reden darüber.

Eine sehr gute Idee, es hat mir Heute sehr viel Spaß gemacht mit dir zu reden. Du bist sehr offen gewesen, es gab keinerlei Wiederspruch von dir zu dir als Person.

Mir hat´s auch Spaß gemacht,  weißt du ich hab viel nachgedacht. Ich bin wie ich bin. Warum immer verstecken? Es macht ja doch keinen Sinn, es gibt so wie du vorher gesagt hast einen Plan und niemand kommt nur zufällig zu mir. Es hat alles seinen Grund.

Ja, alles hat seinen Grund und Sinn. Und ich freue mich, dass du deinen Sinn langsam annimmst. (zwinkert)

Schon gut, schon gut. Immer Schritt für Schritt. Bis zum nächsten mal. Baba

Bis bald. Adele


Video