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Mahtan Oronra der alte Druide und Eamane die Jungfrau

joomplu:240Eamane ein junges Mädchen mit wallendem Silberhaar und Türkisblauen Augen ward einst im Dorfe Namens Hangsril als Findelkind im Hause des Hufschmiedes  Tathar und seiner Frau Orelinde aufgenommen.

Was für ein Glück für die beiden, denn sie konnten keine Kinder bekommen. Sie erzogen Eamane nach bestem Gutdünken und erfreuten sich täglich an ihrem reizendem Wesen. Sie sah so besonders aus mit ihrem Silberhaar. Orelinde verglich ihre Tochter immer mit den lieblichen Wesen der Elfen die nahe des Dorfes in einem verborgenen Stück Wald leben sollten.

Der Hufschmied Tathar mochte es nicht wenn Oralinde über die Elfen sprach. Er kannte so viele Geschichten die nur Unglück verheissend waren. Genau deshalb ging er niemals auch nur in die Nähe des Waldes. Denn Nächtens konnte man es aus ihm ächzen und stöhnen hören.

Wohl aber kannte Tathar den alten Druiden, den Weisen der Weisen der am Rande des Waldes der Zauberkunst fröhnte. Er mochten den Alten und erinnerte sich immer an seine Worte als er ihm damals seinen Fund zeigte. Ja, bevor er mit Eamane zu seiner Frau ging suchte er mit dem kleinen Wesen den Druiden auf. Er hielt viel auf Mathans Worte. Mathan Oronra der Druide war ein Auraleser und Tathar wollte von ihm wissen ob dieses kleine Geschöpf Gut oder Böse war. Mathan erfreute sich am Anblick der kleinen und versicherte ihm, dass sie reinen Blutes war, mit einer Aura so hell wie selbst er sie nicht besaß. Er erkannte das besondere an ihr und bat Tathar gut auf dieses Kind auf zu passen. Sie fern zu halten von den Untaten der Menschen und von allen Wesen die ihr leid zufügen könnten. Er befürchtete, dass ihr ein großes Unglück passieren konnte. So viel Reinheit und Schönheit zog das Dunkle und Böse an.

Tathar hielt sich an die Worte des Druiden und schirmte Eamane ab so gut er konnte.

Eamane liebte die Natur und erfreute sich am Gesang des Wassers von dem See indem sie so gerne badete. Sie erzählte ihren Eltern die schönsten Geschichten die sie sich ausdachte wenn sie Stundenlang in die glitzernde Oberfläche starrte.

Eines Tages saß Eamane wieder an ihrem See. Freute sich über alles was sie da schwimmen sah und entschwand in ihrer eigenen Welt der Phantasie. Als plötzlich wie aus dem nichts ein holder Jüngling erschien. Er hatte dunkel finstere Augen doch er lächelte ihr zu. Eamane die Arglistigkeit nicht erkannte lächelte zurück. Der Druide erkannte aus der Ferne die Gefahr. Er sah das Böse in seiner wahren Gestalt. Ringeril der Teufel wurde der Jüngling genannt. Immer auf der Suche nach einem Weg in die Dimension dieser Welt. Nur ein Wesen von ganz besonderer Reinheit konnte ihm dieses Tor öffnen, deshalb kam er immer wieder als gutaussehender Jüngling auf die Erde um so ein Wesen zu finden.

Mathan Oronra selbst hatte Ringeril damals verbannt. So lief der Druide so schnell er konnte zu Eamane um sie zu warnen, doch es war längst schon zu spät. Ringeril war schnell und nahm von Eamanes Körper besitz. Wohl wissend dass der Druide ihr nichts tun würde wenn dieser erfuhr, dass Eamane sein eigenes Kind war ausgetragen von der Elfenkönigin Sangerilia. Ringeril hatte Sangerilia vor vielen Jahren erzählt, dass Eamane vom Teufel besessen war, deshalb hatte diese sie in das Dorfe gebracht. Denn im Elfenwald hatten Teufel keinen Platz.

Ringeril wusste um die Reinheit des Kindes und er wusste sie würde sein Tor sein. Die einzige Möglichkeit den Druiden und seinen Fluch zu brechen.
Ringeril lachte den Druiden aus und erzählte ihm von seiner lang geplanten Missetat um sich von dem Fluch zu befreien als sein eigenes Wesen für alle Zeiten auf Erden zu wandeln. Bisher ward es immer so gewesen, dass er nur für eine Stunde am Tag an die Oberfläche konnte.

Mahtan Oronra der alte Druide wusste, er musste Ringeril komplett verbannen. Noch im Körper von Eamane bannte der Druide Ringeril für immer in das Wasser. Seither ist das Wasser Türkisblau verfärbt. Man erzählt sich man sehe das Leuchten von Eamanes Augen als Warnung das Gewässer nicht zu betreten. Und wenn man ganz leise ist kann man das weinen des Druiden hören der sich selbst an die Seite von Eamane verbannte damit dieses wundervolle Wesen das seine Tochter war nicht wieder verlor.......

©Regine Swoboda