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Im Auge des Kristalls

joomplu:239Ich schritt durch duftend Wälder

als ein seltsam Gefühl mich beschlich.

Es ward als rief nach mir

ein Wesen das nicht von meiner Seite wich.

 

Weicher Boden um mich das geäßt

umgeben von Magie die mich nimmt.

Ich blicke mich um

und weiß die Legende sie stimmt.

 

Im Wald des Kristalls

wandere ich still.

Frage mich heimlich

ob der Kristall mich nun will.

Am Wegesrand ein Felsbrocken,

Heiß, schaudernd streiche ich sein kaltes Gestein.

Flüsternd vernehme ich

„Fürchte dich nicht, doch du bist mein.“

 

Das Gestein es wurde schimmernd

es begann zu leuchten ganz hell.

Ich berührte es nochmals

dann ging alles ganz schnell.

Ich erkannte mit einem Wimpernschlag

Das vor mir der Wächter dieses Waldes lag.

Der Kristall offenbarte sich mir,

öffnete die geheime Tür.

 

Inmitten drinnen fand ich das Auge

Das Tor zu fremden Welten.

Geister der Vergangenheit

mir tausend Fragen stellten.

Ob ich ihnen würdig war?

Ich weiß es nicht.

Aus dem Auge des Kristalls

eine uralte Seele zu mir spricht.

 

Hilf zu beschützen diese Welt

ich gebe dir mein ganzes wissen.

Du wirst alles verstehen

es soll dir an nichts missen.

Ich willigte ein,

es war zu sehen im nu.

Merlin war da

und fand seine ruh.


Gefunden hat er einen Weltenwandler

einen der sich fühlte allein,

doch mit ihm an seiner Seite

waren wir nun schon zu zwein.

 

©Regine Swoboda