Um die Funktionalität dieser Internetseite sicherzustellen werden Cookies verwenden! Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie dem Ausdrücklich zu!

Der Druide mit dem roten Stein

joomplu:236Es gab vor langer Zeit einen alten Druiden dessen Name niemand wusste, er war ein Reisender, der die Welt nach einem wundersamen Roten Stein absuchte.

Dem sogenannte Stein der Weisen, auf diesem Stein liegt ein Zauber der dem Finder ewiges Leben verspricht und auch noch durch bloßes berühren Sachen in Gold verwandeln kann, seien sie auch noch so groß oder klein. Der Druide ging seinen Weg bis er in ein abgelegenes Dorf kam, die Menschen dort sahen ihn mit einem törichten Blick an, als ob er ein Monster wär. Der Druide fragte einen alten Mann: „Alter Mann so sage mir doch was mit diesem Dorf hier los ist.“ Der alte Mann sah den Druiden an und an seinem  Blick sah der Druide, dass der  Mann verhext wurde, ein schwarzer Zauber hatte ihn und das gesamte Dorf in seinem Griff.

Der Druide nahm eine kleine, graue Kugel aus seinem Beutel heraus und sprach zu ihr: Mandor so helfe mir, brich den Zauber der das Dorf gefangen hält und zeige mir die Wahrheit.“ Die Kugel leuchtete, strahlendhell auf, es machte einen Ohrenbetäubenden Knall. Dieser befreite das Dorf aus dem Dunklen Zauber, der es gefangen hielt. Die Dorfbewohner schauten sich um und sahen den Druiden, sie jubelten und riefen: „Oh danke sehr, Druide wir sind  alle dankbar, so sagt uns was wollt ihr denn, als Gegenleistung von uns haben?“ „Werte Dorfianer, ich bin auf der Suche nach dem Stein der Weisen, wisst ihr vielleicht ob es einen Weg gibt, der mich zu Ihm führt?“ sprach der Druide. „Mein Lieber Druide da du  uns vom Fluch befreit hast zeigen wir dir, den Weg zum Stein der Weisen, Du musst wissen unser Dorf wird als Hüter des Steins bezeichnet.“ Und so zeigte ihm der Älteste den Weg in eine Höhle, auch bekannt als die Höhle der Sucher. „Alter Mann so sagt mir, wer hat diesem Dorf den Fluch aufgetragen?“

Der alte Mann drehte sich kurz um und sagt: „Mein Gefühl verrät mir, dass ihr die Antwort im inneren der Höhle finden werdet.“ Der Mann zeigte auf einen weiteren Gang und sagt: „Druide den letzten Weg müsst ihr alleine gehen, die Höhle muss euch als würdig anerkennen.“ „Ich danke euch.“ sagte der Druide und ging den Weg ins tiefe innere der Höhle. Die Dunkelheit in dieser Höhle war anders, als wenn es nachts ist, stellte der Druide fest, sie hatte etwas mystisches, erneut griff er in seinen Beutel und holte seine kleine Graue Kugel heraus.

Er flüsterte der Kugel zu: „So schenke mir bitte Licht das mir den Weg weist“, daraufhin fing die Kugel in einem angenehmen Licht zu leuchten an und zeigte ihm den Weg, sodass er nicht abkam. Als der Druide an einem großem Stein ankam, stellte er fest, dass er die Form eines Tieres hatte, einem Tier das lange niemand mehr gesehen hat, einem Drachen. Er setzte sich am Boden und schaute nur die Statue an, nach kurzer Zeit ging ein Licht von dieser Statue aus und warf ihren Schein auf den Druiden, eine tiefe Stimme erhallte in der Höhle.

„DRUIDE AUS DEM WEIßEM WALD, SO TRETTE VOR UND LEGE DEINE HAND AUF DIE MEINE, UM ZU SEHEN OB DU WÜRDIG BIST, IN DIE KAMMER DES STEINES EINGELASSEN ZU WERDEN.“

Die Statue streckte ihre Hand, in der Mitte dieser Hand war ein Loch, sie schien beschädigt. So holte der Druide zum letzten Mal seine Kugel aus dem Beutel und sagte zu ihr: „So Heile doch bitte die Hand dieser Statue, damit sie nicht zerbricht“, die Kugel leuchtete und heilte die Hand der Statue.

Die Statue bewegte sich und sagte: „DANKE DRUIDE, DU BIST WAHRLICH REIN, DU DARFST IN DIE KAMMER EINTRETEN“, der Druide bedankte sich und ging in die Kammer, was er da sah übertraf seine Vorstellung bei weitem.

Inmitten der Kammer stand ein Schrein aus Gold auf dem ein roter Kleiner Stein lag, der Druide ging langsam zum Schrein und hörte eine Stimme: „Druide endlich bist du hier, ich habe dich lang erwartet, schon so lange warte ich darauf, dass ein Druide mit einem reinem Wesen, ohne bösen Absichten diesen Ort findet und mich mitnimmt.“

Der Druide sah sich um er sah keinerlei Mensch oder Wesen in diesem Raum, nur der Stein lag hier, konnte es möglich sein, der Stein der Weisen wartete auf ihn? Er sprach zum Stein: „Stein der Weisen, so sag mir warum hast du auf einen Druiden wie mich gewartet, ich bin ein gewöhnlicher Druide der am Anfang an deiner Existenz gezweifelt hat, warum hast du auf einen wie mich gewartet?“

Der Stein spricht zu ihm mit einem angenehmen lieben Stimme: „Lieber Druide, dein Wesen und deine Art alleine sagt schon aus, dass du immer anderen hilfst, alleine die Tatsache das du diesem Dorf geholfen hast zeigt, dass du würdig und rein bist mich mitzunehmen. Noch nie hattest du was Böses vor, oder dachtest an Rache, als man dich als Betrüger beschuldigte, dein Wesen ist etwas ganz besonderes und für mich als Stein der Weisen eine Ehre mit einen Menschen, nein einem Druiden wie dir, auf Reisen zu gehen. So gehen wir zusammen und helfen all jenen die unserer Hilfe bedürfen.“ Der Druide lächelte, nahm dem Stein an sich und ging aus der Höhle. Fortan nannte man ihn den Druiden mit dem roten Stein, der anderen Menschen den rechten Weg wies, sobald sie nicht weiterwussten. Seit jenem Tag dachten die Menschen sie wüssten nun wie der Druide hieß, denn in einer Legende stand geschrieben, dass einzig Nicolas Flamel oder einer seiner Nachfahren würdig genug war um mit der Macht des Steins um zu gehen.

©Gregor Swoboda