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Weihnachten bei den Tieren

 Es ist anfangs Dezember. Bei den Tieren im Wald bricht langsam Weihnachtsstimmung aus. Es soll noch viel geschehen bis Weihnachten ist. Geschenke müssen noch besorgt oder gebastelt werden. Einfach das Normale, was vor Weihnachten noch so ansteht. Die Waldtiere wollen wie jedes Jahr zusammen Weihnachten feiern. Aber es ist ja noch ein bisschen Zeit, die werden sie auch brauchen. Zu den verschiedenen Tierarten, die dabei sind gehören: Die Hasen, Die Rehe, Hirsche, und die Waldmäuse. Jede Tierfamilie organisiert etwas anderes und trägt damit seinen Teil zum Fest bei.

Für die Deko sind die Hasen zuständig, Plätzchen backen die Waldmäuse, Für feines Essen sind die Rehe besorgt, und die Hirsche sind da, wenn es irgendwelche Probleme gibt und jemand Hilfe braucht.

Nun ist aber erst anfangs Dezember und mit ersten Verzierungen im Wald wird begonnen. Erstmal werden goldene Lamettas an die Bäume gehängt, und so glitzern die Bäume in der schwachen Wintersonne. Am Boden werden Glitzersteinchen ausgestreut, die den Wald zu einem prunkvollen Labyrinth verzaubern. Überall werden kleine Kerzen aufgestellt. Es wird einfach eine stimmungsvolle Atmosphäre hingezaubert.

Während dem die Hasen den Wald schmücken, sind die Waldmäuse mit ihren Kindern fleißig in der Backstube am Plätzchen backen. Es werden ganz viele verschiedene Sorten fabriziert. Die Kinder fühlen sich wie im Paradies und schlecken Teig. Obwohl Muttermaus vor Übelkeit warnt, die Verlockung ist größer. Und so dauert es auch nicht lange, wird aus der Freude über die Weihnachtsbäckerei Ärger über die Bauchschmerzen und das Unwohlsein. Aber wie sagt man so schön? Wer nicht hören will muss fühlen. Und so leidet das kleine Mäuschen an diesem Abend sehr. Aber neuer Tag – neues Glück und am andern Morgen ist das Unwohlsein vergessen und die Mäuschen erfreuen sich ab der reisen Menge verschiedener Arten und Formen der Plätzchen. Im ganzen Wald riecht es immer mehr nach Weihnachten. Weihnachten liegt in der Luft. So soll es auch sein. Nun muss Mama Maus die Plätzchen ganz gut verstecken, damit nicht vor Weihnachten schon alle aufgefuttert werden.

Bei den Rehen geht es im Moment um den Festschmaus. Es soll etwas sein, das alle gerne mögen. Es gibt Fleisch -einen himmlischen Braten- dazu Kartoffeln vom Nachbarsbauer. Das sind die Besten und zugleich gibt es dort auch Karotten, passt hervorragend zu dem Essen. Und zur Nachspeise haben sie ja die große Menge an Plätzchen, welche die Waldmäuse hergezaubert haben. Die Hirsche machen ihre Runde bei allen, denn wenn’s wo brenzlig wird, sind sie da.

Es ist inzwischen schon der 2.Adventssonntag und am Adventskranz brennen schon 2 Kerzen. Es wird noch an den Geschenken gefeilt, damit sie fertig werden und auch noch frühzeitig als Geschenk verpackt werden können.
Abends, immer an jedem Adventssonntagabend trifft sich die ganze Tierschar zum Singen bei Kerzenschein. Sie singen Advents und Weihnachtslieder. Es tönt wunderschön und ihre hellen Stimmen strahlen eine Wärme aus. Alle freuen sich auf die Bescherung, die immer näher rückt.

Es ist kalt draußen im Wald und die Tiere laufen noch ein Ründchen. Plötzlich hören sie ein Wimmern und leises Weinen. Sie suchen den traurigen Kerl und kommen an einen Platz, wo mittendrin ein süßes, kleines Bäumchen steht, das bitter weint. Es kommt sich so sinnlos vor. Rundum werden Bäume geholt, aber dieses kleine Bäumchen braucht niemand. Es möchte auch als Weihnachtsbaum in einem Haus erstrahlen. Die Tiere sehen das traurige Bäumchen an und haben Mitleid mit ihm. Als gleich dem Oberhirschen eine geniale Idee in den Sinn kommt. Er sagt zum Bäumchen:“ Hör schon auf zu weinen. Ich möchte Dir etwas verraten.“ Das Bäumchen wird hellhörig. Der Hirsch sagt:“ Wir suchen auch noch ein schönes Bäumchen für unsere Weihnachtsfeier. Nun möchte ich Dich fragen, ob Du unser Weihnachtsbäumchen sein möchtest?“ Und sogleich beginnt das kleine Bäumchen zu strahlen. Damit ist beiden geholfen, einerseits dem Bäumchen, dass es für eine Aufgabe bestimmt ist, anderseits den Tieren, sie brauchen sich nicht mehr um ein Bäumchen zu kümmern.

Und so strahlt am Heiligen Abend dieses süße Bäumchen in volle Pracht und mit einem riesen Stolz, denn es glaubt, das schönste Bäumchen der ganzen Weihnachtszeit zu sein. Alles ist den Tieren gelungen und sie verbringen zusammen eine schöne Bescherung und genießen das Fest

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